Mit Feng Shui und Geomantie
den Energien der Erde auf der Spur
Feng Shui ist eine uralte Wissenschaft, die sich mit den Energiekombinationen aus den Himmelsrichtungen befasst. Diese beeinflussen über die Wohnsituation unsere Gesundheit, das Wohlbefinden, finanzielle und berufliche Aspekte und vieles mehr.
Bei der Analyse der Raumqualität spielen zeitliche und räumliche Aspekte eine maßgebliche Rolle: Wann wurde das Haus gebaut, in welche Richtung „blickt“ das Haus, wo wird den Räumen die Energie (Qi) zugeführt, für welchen Zweck sollen die Räume genutzt werden, welche persönliche Energie bringen die Bewohner mit? Das sind einige Fragen, die einer Feng-Shui-Beratung vorausgehen. Im Ergebnis werden dann die fehlenden Qi-Arten über die Raumgestaltung ergänzt, Energie-Überschüsse werden abgeleitet, Konflikte werden überbrückt. Entsprechend Ihrer eigenen Geburtsenergie werden Betten, Arbeitsplätze und Sitzgelegenheiten platziert. Möglicherweise werden je nach Thema, das im Raum unterstützt wird, Zimmer umgeräumt und Wände in anderen Farben gestaltet. Wenn die Raum-Energien Sie dann unterstützen, sind Sie üblicherweise in einer solch guten Verfassung, dass Sie sich wohler, ausgeglichener und gesünder fühlen.
Allerdings gibt es immer wieder Menschen, die sensibler auf energetische Einflüsse reagieren als andere. Zu diesen Einflüssen zählen auch unterirdische Phänomene wie Wasseradern, Gesteinsbrüche, Verwerfungen, Hartmanngitter und Currygitter.
Wer sehr empfänglich für unterschiedliche Schwingungen ist, womöglich schon lange auf hohem Strahlungsniveau schläft oder sogar schon massivere gesundheitliche Beeinträchtigungen hat, sollte neben einer Feng-Shui-Analyse auch eine geomantische Untersuchung in Erwägung ziehen.
Was ist Geomantie?
Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet Geo Erde und Manik heißt Seher. Also ist Geomantie eine – ebenfalls Jahrtausende alte – Wissenschaft, die die unterschiedlichen Energiequalitäten der Erde betrachtet. Sie werden definiert, lokalisiert und dann zu unserem Vorteil entweder genutzt oder gemieden.
Da wir alle über unser eigenes Energiesystem mit der Erde verbunden sind, erleben wir diese Erdkräfte mal als störend und ermüdend, mal als angenehm und energetisierend. Die individuelle Wahrnehmung hängt von der Intensität der unterschiedlichen Schwingungen, unserem eigenen Energie-Haushalt und der Zeit ab, die wir diesen Schwingungen ausgesetzt sind. Deshalb sollten wir insbesondere der Position des Bettes, wo wir uns erholen und regenerieren wollen, und des Arbeitsplatzes, an dem wir ebenfalls viel Zeit des Tages verbringen, besondere Aufmerksamkeit schenken. Beide sollten weitestgehend frei von störenden Einflüssen sein.
Doch bei Geomantie geht es um mehr als um die - sicherlich absolut wichtige – Frage nach dem optimalen Bett- oder Arbeitsplatz im Raum.
Es geht auch um die Wahrnehmung von Landschaftsstrukturen, um das Erspüren unsichtbarer Kräfte, die den Charakter eines Ortes ausmachen, um die wechselseitige Beeinflussung von Mensch und Natur und die Frage nach den verträglichen Möglichkeiten, in diese Zusammenhänge einzugreifen. Die geomantische Analyse von Grundstücken, Häusern, Wohnungen und Arbeitsplätzen hat seit jeher den Zweck, die unter-schiedlichen Kraftfelder und Energieflüsse der Erde zu erkennen, sie zu respektieren und im Einklang mit ihnen zu bauen und zu leben.
Menschen erfassen den Charakter eines Ortes oder die Schwingungsqualität eines Gebäudes oft intuitiv. Eine unterstützende Energie kann sich zum Beispiel so äußern: Sie sind aktiv, gut gelaunt und obwohl Sie lange gearbeitet haben, fühlen Sie sich frisch, Ihre Tätigkeiten gehen Ihnen leicht von der Hand.
Wenn allerdings Ihre Stimmung sich in einem Gebäude regelmäßig verschlechtert, die Atmosphäre in einem Raum irgendwie belastet zu sein scheint, obwohl er harmonisch eingerichtet ist, Sie an manchen Sitzplätzen ein Gefühl von Unbehaglichkeit verspüren, oder Sie schlecht
schlafen, kann eine geomantische Untersuchung die Ursachen aufdecken und über unterschiedliche Maßnahmen Ihre Wohn- oder Arbeitssituation verbessern.
Wie kann eine geomantische Untersuchung aussehen?
Eine Technik der Strahlenerfassung ist die Radiästhesie, die die differenzierte Resonanzfähigkeit des menschlichen Körpers nutzt. Dabei werden die unterschiedlichen Schwingungen der verschiedenen geologischen Qualitäten mit der (Wünschel-)Rute aufgespürt. Die Rute selbst dient nicht als Mess-Instrument. Der Mensch reagiert mit veränderter Körper-Spannung, wenn er auf die andere Schwingung eines unterirdischen Phänomens trifft. Er leitet diesen Impuls durch den Körper an die Rute weiter, die ihn durch ihren Ausschlag sichtbar macht.
Wasseradern, Gesteinsbrüche, Verwerfungen und Gitternetze haben unterschiedliche Frequenzen, die jeweils voneinander und von der Umgebungsenergie abweichen. Diese punktuell verstärkte Strahlung wird vom Körper anders wahr genommen als die übliche Strahlenmenge, der er sonst ausgesetzt ist. Wenn man solch einem Ungleichgewicht über eine gewisse Dauer ausgesetzt ist – insbesondere beim Schlafen – , kann das zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
Zum Beispiel: Die höhere Schwingungsfrequenz einer Wasserader im Verhältnis zur geringeren Umgebungsschwingung ist vergleichbar mit einer Massagedüse im Schwimmbecken. Hier trifft das Wasser mit mehr Druck auf eine bestimmte Körperstelle. Für eine gewisse Dauer empfinden wir das als stimulierend und wohltuend. Doch nach einer Weile wird dieser erhöhte Druck unangenehm, wir wechseln die Position, um eine andere Körperstelle massieren zu lassen, oder schwimmen ganz weg.
Eine unterirdische Wasserader bahnt sich ihren Weg durch die Erde. Durch die Reibung des Wassers am Gestein bzw. an den verschiedenen Erdschichten entsteht Energie, Schwingung. Diese setzt sich nach oben an die Erdoberfläche und darüber hinaus fort. (Erdstrahlen sind im Erdgeschoss genauso spürbar wie im 14. Stock.) Sie ist höher als an der benachbarten Stelle, an der keine Wasserader durch das Erdreich fließt. Wenn Sie nun auf dieser erhöhten Schwingung schlafen, wird ein Teil Ihres Körpers gleichsam „dauermassiert“. Diesem erhöhten Druck kann der Körper irgendwann nicht mehr standhalten. Schlafstörungen und andere körperliche Beschwerden können entstehen. Möglicherweise versuchen Sie im Schlaf intuitiv, der Ader auszuweichen und rutschen im Bett zu einer Seite oder rollen sich an einer Stelle zusammen.
Sind diese Orte mit erhöhter Schwingung in der Wohnung oder am Arbeitsplatz mit der Rute lokalisiert, können Maßnahmen getroffen werden, um Störzonen entweder auszuweichen oder die kraftvolle Schwingung von Erdphänomenen positiv für sich zu nutzen.
Wie läuft das Rutengehen ab?
Eine Begehung mit der Rute besteht aus folgenden Schritten: Jeder Schlafraum (Arbeitsraum) bzw. jeder Raum, der alternativ als Schlafzimmer (Arbeitszimmer) in Frage kommt, wird fünf Mal mit unterschiedlichen Fragestellungen abgeschritten. Gesucht wird nach Wasseradern und -kreuzungen, Verwerfungen, Gesteins-brüchen, Hartmanngittern und -punkten, Currygittern und -punkten. Dann werden die Bereiche mit hoher Energie-Konzentration markiert. Sollten hier Betten (Schreibtische) stehen, werden alternative Plätze mit geringerer Strahlung bestimmt. Je nach Wunsch können in Verbindung mit einer Feng-Shui-Beratung zusätzlich die optimalen Raumenergien bei der Entscheidung für einen unterstützenden Platz einbezogen werden. Bei aufwändigen Maßnahmen wird nach dem Umstellen der Betten (Schreibtische) die Strahlungsintensität nochmals kontrolliert. Sollten keine alternativen Stellmöglichkeiten vorhanden sein, werden Möglichkeiten angeboten, die Menschen energetisch zu unterstützen. Das kann über eine Optimierung des Feng Shui und/oder über die Anhebung der eigenen Körperenergie geschehen.
Für alle Energieformen, die sich nicht mit Instrumenten messen lassen, eignet sich ein intuitiver Zugang zur Verbesserung der Situation. Phänomene wie negative Emotionen und Gedanken von früheren Bewohnern, vergangene gewaltsame oder verletzende Ereignisse, eigene Stress-Situationen z. B. durch Trennung oder Scheidung, Belastung durch Krankheit und Tod, Seelenanteile Verstorbener oder Geist- und Naturwesen können das Gedächtnis von Orten, Häusern und Wohnungen belasten und so das subjektive Wohlbefinden der Bewohner beeinträchtigen.
Das gilt auch im Falle von energetisch noch existierenden Überresten früherer Bauwerke und für den Fall, dass solche Stellen ungünstig bebaut sind, über die ein feinstofflicher energetischer Austausch mit der Erde geschieht. Diese Einflüsse werden intuitiv mit Körper, Geist und Seele erfasst und dann aufgelöst. Das geschieht z. B. durch Reinigungsrituale wie Räuchern und andere feinstoffliche, spirituelle (Heil-)Methoden.
Susanne Knorr
Klassisches Fens-Shui, Geomantie
Erkelenz