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 Pädagogische Kinesiologie
– die gute Lösung für Schulprobleme –

Vielleicht denken sie jetzt: was ist das schon wieder Neues, schon wieder so eine neumodische Methode? Aber neu ist sie nicht, diese Kinesiologie, denn sie wird seit über 20 Jahren erfolgreich bei Kindern jeder Altersstufe angewendet.

Wann ist die
pädagogische Kinesiologie sinnvoll?


Kennen Sie Kinder, bei denen das Bewältigen der täglichen Hausaufgaben schon den ganzen Nachmittag kaputt macht? Als erstes fliegt die Schultasche in die Ecke und ein frustriertes ‚Ich habe keinen Bock mehr’, entfacht jeden Tag die erneute Diskussion: „Was soll denn einmal aus dir werden, wenn du noch nicht einmal deine Hausaufgaben machst?“ Dann wird mit Tricks gearbeitet: „Wenn du deine Hausaufgaben machst, bekommst du auch eine Belohnung“ (der Stresspegel steigt, der Druck wird stärker!) „Jetzt bekommst du Nachhilfe“: Hilfe, noch mehr Druck und Leistungszwang!

Doch woher kommt eigentlich die Unlust, wenn ein Kind nicht lernen will? (Denn das Natürlichste für ein Kind ist die Neugierde, ausprobieren wollen, erkennen, anwenden, nachmachen, immer mehr können und lernen wollen.)

Also ist doch da etwas im Argen, wenn ein Kind schon vor den Lernangeboten der Schule kapituliert. Lernen ist stressbesetzt, Schule ist doof und die Lehrer sind blöd. Eine schwierige Situation ist entstanden.

Genau hier leistet die pädagogische Kinesiologie wertvolle Hilfe. Liegt eine Lernblockade vor, kann in sehr kurzer Zeit, in manchen Fällen schon nach der ersten Sitzung, ein völlig neues Lernverhalten sichtbar werden. Lernen kann Spaß machen, gelingen, und die Herausforderungen in der Schule können ganz neu angegangen werden.

„Jedes Kind hat das Recht, an seine Talente und Fähigkeiten heranzukommen. Können wir dies unseren Kindern ermöglichen, sind Leben und Lernen mit Erfolg gekrönt. Aus gut entwickelten Kindern werden motivierte und zufriedene Erwachsene.“


Wie entstehen Lernschwierigkeiten?


Leistungsunterschiede gibt es bei Schülern seit jeher, aber warum gibt es immer häufiger die extrem auffälligen Schulkinder, die sich langsam aber sicher zu unseren Sorgenkindern entwickeln? Werden unsere Kinder immer dümmer? Warum sind Legasthenie und LRS heute schon ‚anerkannte (!) Schwächen’, die sogar Benotungen außer Kraft setzen?

Wie kommt es, dass die Diagnose ADS = (engl.: AttentionDeficitSyndrom (übersetzt: verminderte Aufmerksamkeitsspanne) und ADHS = Aufmerk-samkeitsdefizit mit Hyperaktivität, häufig zur Gabe von Ritalin oder ähnlichen ‚Energiedämpfern’ führt und die Lehrer dies fast als einzige Möglichkeit in Betracht ziehen, um den ‚Zappelphilipp’ in der Klasse ‚ruhig’ zu stellen?

Nein, dümmer sind die Kinder von heute ganz und gar nicht, eher das Gegenteil ist der Fall. Wenn man die junge Generation bei Computerspielen beobachtet und sieht, wie einfach sie mit Technik und Elektronik umgehen, muss doch auch Rechnen und Lesen möglich sein!

Stimmt. Es ist möglich, aber nur, wenn die rechte und die linke Gehirnhälfte zusammenarbeiten, damit analytisches und ganzheitliches Denken möglich sind. Mit gezielten Bewegungsübungen der Kinesiologie kann genau dies erreicht werden, die Hirnhälften arbeiten zusammen, Stresssituationen werden bewältigt, Lernblockaden aufgelöst.

Aber warum müssen unsere Kinder heute zu solchen zusätzlichen Mitteln greifen, wo doch vor 30/40 Jahren das Lernen für die Kinder gar nicht so ein großes Problem darstellte?


Das elektronische Zeitalter
der Bildschirm-Kommunikation


Eine Antwort darauf ist die versteckte Gefahr von Bildschirmen (Computer, Fernseher, GameBoy, Nintendo etc.). Sie fördern ein zweidimensionales, unnatürliches Sehen. Denn die Augen gleiten immer über eine flache Oberfläche, welcher die dritte Dimension, die Tiefe, fehlt.
Im Vorschulalter und auch noch in der Grundschule kann allzu häufiges Fernsehen die Entwicklung des räumlichen Denkens und der Vorstellungsfähigkeiten beeinträchtigen.

Dies wird durch den daraus resultierenden Bewegungsmangel noch verstärkt. Oft konsumieren die Kinder vor dem Bildschirm auch noch Unmengen an Süßigkeiten und Knabberzeug, was Übergewicht fördert und die Lust auf Bewegung weiter reduziert.


Seelische und körperliche Schockerlebnisse


Ja, auch körperliche Schockerlebnisse oder emotionale Erschütterungen können Stressblockaden verursachen. Ein Beispiel aus der Praxis: Anna ist mit dem Fahrrad gestürzt. Der körperliche Schock wird genauso wie ein seelischer vom Gehirn gespeichert – Anna will sich in Zukunft vor einem solchen Angst- und Schmerzgeschehen schützen.

In Stresssituationen, die für Anna Gefahr signalisieren (etwa bei einer bevorstehenden Klassenarbeit), greift sie auf eine durch den Fahrradsturz erlernte Reaktionsweise zurück und will sich schützen. Die Gehirnsignale ziehen sich in das Stammhirn zurück, das ‚Brett vor dem Kopf’ entsteht.

In diesem Zustand kann sie nicht lernen oder Gelerntes wiedergeben, ihr Unterbewusstsein ist einzig am Überleben interessiert. Für uns Erwachsene sichtbar ist aber nur diese kindliche Botschaft: ‚Ich kann zu Hause alle Aufgaben spielerisch lösen, aber in der Klassenarbeit ist alles einfach weg’.

Diese oder ähnliche Äußerungen müssen wir sehr ernst nehmen. Die Aufforderung: „Du musst dich mehr konzentrieren, streng dich doch mal an“, bewirkt hier nämlich genau das Gegenteil: der Stress wird immer größer, die Blockade verfestigt sich.

Mithilfe der Kinesiologie können auch Monate und Jahre nach einem Schockerlebnis die unangemessenen Reaktionsweisen aufgelöst und neue, hilfreichere Reaktionen erlernt werden.

Seelische Verletzungen wirken lange nach: Fühlt sich ein Kind bloßgestellt, wurde es ausgelacht oder abgewertet, etwa beim Vorlesen vor der Klasse, können diese Erlebnisse langfristig Blockierungen auslösen. Ohne dass der eigentliche Grund bekannt ist, reagiert es unbewusst und automatisch mit dem abgespeicherten Stressverhalten. So können sogar unbedachte Worte manchmal eine verheerende Wirkung haben.

Der Lehrer sagt zum Beispiel beiläufig: „Oliver, deine Arbeit hat es mal wieder gezeigt: die Mathematik ist für dich ein Buch mit sieben Siegeln.“ Oder: „Karin, schaff’ dir lieber keinen englischen Brief-Freund an, ihr werdet euch nicht verständigen können“ … und dann halten sich die Kinder selbst für unfähig.

Auch familiäre Stresssituationen, etwa der Tod vom Opa oder die Trennung der Eltern, können Spuren hinterlassen im Stressverhalten der Kinder, egal in welchem Alter. Was ist passiert? 


Die Lernblockade:
Folge und Ursache unzureichender Gehirn-Vernetzung


Bestehende Gehirnvernetzungen können durch Traumata zusammenbrechen; noch nicht geschlossene Vernetzungen unmöglich werden. Neurologisch ist dies im EEG oder MRT sogar nachweisbar! Daher haben Probleme im Kindergarten, auffälliges Verhalten, Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen, Hyper- oder Hypoaktivität, Dyskalkulie, Legasthenie und Lese-Schreibschwächen oft eine gemeinsame Wurzel – und die hat weder etwas mit Faulheit noch mit mangelnder Intelligenz des Kindes zu tun. Neueste Erkenntnisse von Gehirnforschern belegen: Auslöser für Lernprobleme und Verhaltensauf-
fälligkeiten sind in vielen Fällen neurologische Blockaden. Was ist zu tun?

Die pädagogische Kinesiologie erkennt bei Kindern (oder auch Erwachsenen!) individuelle Stressfaktoren und Blockaden – Lernblockaden – und bietet Lösungs-möglichkeiten an, um diese abzubauen.

Dabei spielen Modelle aus der Pädagogik und Philosophie sowie Erkenntnisse aus der Gehirnforschung eine zentrale Rolle. Durch gezielte Bewegungen (auch Partner-Übungen) werden Energieblockaden nachhaltig aufgelöst. Eine zeitlich überschaubare Übungsperiode ermöglicht, dass die Gesamthirnvernetzung gefördert wird.


Wenn ich ein Instrument spielen will muss ich es zuvor stimmen!
Ebenso muss ich das Gehirn auf das Lernen vorher einstimmen!

 

In Einzelsitzungen (ca. 45 – 60 Minuten) wird in kindgerechter Weise die Blockade aufgefunden und mit entsprechenden Modellen balanciert. Ist dies geschehen, können unterstützende Übungen zu Hause den weiteren Ausbau der Gehirnvernetzung, die vor der angewandten Kinesiologie gar nicht oder nur dürftig vorhanden war, festigen und ausbauen, bis eine eigenständige, oftmals rasant verlaufende Weitervernetzung in Gang gesetzt wird. (Siehe auch: Eric Kandel: Auf der Suche nach dem Gedächtnis, Nobelpreisträger des Jahres 2000 in Medizin: Entdeckung des Wachstumsfaktors BDNF).


Was erreicht die
pädagogische Kinesiologie?


Unser Gehirn verarbeitet Stichworte viel leichter und schneller als komplexe Satz-Strukturen, darum nachstehend eine kurze Ergebnis-Liste :

    • Flüssiges Schreiben, sichere Rechtschreibung
    • Schönes Schriftbild
    • Buchstaben und Zahlen werden nicht mehr verdreht
    • Müheloses und flüssiges Lesen
    • Gutes Textverständnis
    • Verständnis von mathematischen Prozessen,
    • Rechnen ohne Stress
    • Gesteigerte Konzentration
    • Selbstmotivation
    • Ängste und Unsicherheiten werden abgebaut
    • Weniger Stress in Klassenarbeiten, Prüfungssituationen
    • Neues Körpergefühl
    • Abbau von Hypo, bzw. Hyperaktivität



Birgit Hamisch
Lernberaterin und Coach mit Diplom, IPP
02507-57 24 89 / Mobil: 0151 22 89 2 648
lernberatung2009@email.de
Region Aachen: 52159 Roetgen/Rott
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