Der Quanten-Inder –
oder die Synthese von altindischer Philosophie und moderner Quantenphysik
„Bewusstsein – das dimensionslose Unendliche – beinhaltet an sich keinen Raum und keine Zeit. Und besteht auch nicht daraus. Es kann weder gedacht, gemessen noch berechnet werden. Es ist die Basis aller Erscheinungen und unvergänglich.
Raum, Zeit und alles Wahrgenommene (beispielsweise Materie) aber sind drei Faktoren, die voneinander nicht getrennt werden können. Verschwindet eines dieser drei, verschwinden auch die beiden anderen. Verändert sich eines, verändern sich die beiden anderen entsprechend. Was bleibt, ist Bewusstsein, frei von jeglichen Inhalten!
Einsteins Theorien über die „vierte Dimension“, das Raum-Zeit-Kontinuum und dessen Verhältnis zur wahrgenommenen Materie decken sich mit vielen Aussagen bekannter Meister der alten und neuen Philosophie.
Es ist nicht nötig, sich mit der Quantenmechanik auseinanderzusetzen, um diesen Sachverhalt verstehen zu können. Ein einfaches Erkennen dessen, was ist (und eben nicht dessen, was angenommen wird!), reicht aus, der Wahrheit intuitiv ein Stück näher zu kommen.
Mit jedem Einschlafen erfahren wir, dass sowohl die Vor-Stellung von Raum, als auch die von Zeit, und auch die Wahrnehmung von Materie (die Welt) gemeinsam verschwinden. Mit jedem Aufwachen erfahren wir, dass alle drei – Raum, Zeit und Materie – gemeinsam erscheinen.
Das unendliche Bewusstsein schafft, um „sich selbst“ wahrnehmen zu können, simultan Raum, Zeit und Inhalte (Materie). Und glaubt im gleichen Moment, nur ein Lichtfunke (eine getrennte Person) zu sein. Denn nur von diesem relativen Standpunkt der Person aus, kann es „den Rest seiner selbst“ sehen und erleben.
Diese Illusion ist die perfekte Täuschung, die sich das eine Bewusstsein selbst auferlegt …“