Die Autorinnen erläutern hier anschaulich die
Methode des Beckenboden-Trainings der Wiener Professorin und
Begründerin der Ismakogie, Anne Seidel.
Ismakogie bedeutet, zu geniessen, was geschieht. Das Wort Ismakogie
besteht aus den Anfangsbuchstaben dieser Bewegungslehre: „Die
physiologisch ideale Schwingungsrhythmik der beeinflussbaren Muskeln im
Alltagsleben nach erkennbaren körpereigenen Ordnungsgesetzen.“ An diese
Anfangsbuchstaben (ISMAKO) fügt sich eine Abkürzung (gie) des Wortes
logie = Lehre an und es entstand die Ismakogie.
Die hier dargestellten Übungen zur Stärkung des Beckenbodens sind
einfach, klar und schlicht und sorgen nicht nur für die Kräftigung
dieser für uns so wichtigen aber aufgrund ihrer Unsichtbarkeit oft
vernachlässigten Muskeln, sondern machen uns gleichzeitig die enorme
Wichtigkeit der richtigen Sitz- und Standhaltung bewusst. Alle Übungen
werden durch einfache Zeichnungen zusätzlich erläutert.
Der Beckenboden wird hier als das Fundament des Körpers bezeichnet, der – wenn er gut trainiert ist –
Inkontinenz verhindert, bzw. ein bestehendes Leiden deutlich
verbessert. Außerdem unterstützt und entlastet er die Wirbelsäule und
sorgt obendrein für mehr Freude beim Sex, da starke Muskeln in diesem
Bereich durchaus für eine verbesserte Selbstwahrnehmung sorgen können,
die auch dem Partner zugute kommt.
Ein gestärkter und aktiver Beckenboden beeinflusst demnach viele
weitere Muskelgruppen bzw. beim Training werden diese ebenfalls
aktiviert, was dann zu einem insgesamt gesteigertem Wohlbefinden und
einer besseren Figur bis ins hohe Alter sorgt.
Nach dem bewussten Erlernen lassen sich die Übungen – gemäß den
Autorinnen – fast überall und unsichtbar durchführen, da sie sich
problemlos in den Alltag integrieren lassen und eben kein tägliches
Sport-Pflichtprogramm darstellen.
ISBN 3-0350-3001-4, 112 Seiten, Jopp/Oesch-Verlag, Preis: k. A.