Die Nächte der spirituellen Lieder
Immer mehr Menschen treffen sich regelmäßig in der Citykirche St. Nikolaus in Aachen, um miteinander spirituelle Lieder aus aller Welt und aus unterschiedlichen Traditionen und Religionen zu singen (einmal waren es 500 !).
Es ist einfach ein großartiges Gefühl zu erleben, was aus einer Idee werden kann.
Als ich vor 3 Jahren meiner Vision, mit vielen Menschen zu singen, folgte, fand ich Abhiti Kunz, die mit mir diese Idee teilte, und wir luden ein zur 1. Nacht der spirituellen Lieder.
Die Resonanz war überwältigend und seitdem trafen sich in den weiteren 8 Singnächten sicherlich schon 2500 Menschen, um mit SängerInnen und SingkreisleiterInnen von nah und fern zu singen und zu tönen und sich durch Musiker, Chöre und LiedermacherInnen inspirieren oder in die Stille führen zu lassen.
Wir sangen bisher mit Brigitte Schmitz aus Düsseldorf, Barbara Swetina aus Findhorn, Mark Fox aus Amerika, Gila Antara aus England wie auch mit Singkreisleiterinnen aus Aachen und Umgebung. Den meisten TeilnehmerInnen ist es dabei wichtig, selber mitsingen zu können.
Ob sanft oder kraftvoll, meditativ oder bewegt, ob aus Afrika, von den Indianern, den Maori, aus Hawaii oder Taize, Mantren, Bhajans oder Chants … meistens sind die Lieder sehr einfach mitzusingen und es ist immer wieder wunderbar, wenn so viele Stimmen sich erheben zu einem großen Gesang!
Manche Lieder umgeben das Herz mit Weite und Leichtigkeit, andere zentrieren, bringen Ruhe und Vertrauen oder geben warme Hände und ein Gefühl der Gemeinschaft, schenken Lebensfreude oder ein aufrechtes Körpergefühl.
Ich erlebe dabei immer wieder eine Verbundenheit und Gemeinschaft, die mich berührt, die mir gut tut und mir zeigt, wie sehr wir in dieser Zeit gerade solche spirituellen Erfahrungen und Begegnungen brauchen.
Für mich ist das Singen „Nahrung für die Seele“, ein Grundnahrungsmittel. Lieder sind meine Begleiter in allen Lebenslagen und ich bin dankbar und glücklich, wenn ich durch das Singen mit anderen immer wieder meine Seele nähren und zu mir selbst finden kann.
Ich glaube, dass die hier gesungenen Lieder dazu beitragen, zu erkennen, dass das letzte Geheimnis, das Göttliche, auch wenn es verschieden benannt wird, für alle Menschen auf dieser Erde dasselbe ist. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, sich der eigenen „Urkraft“, seiner inneren „Weisheit“ wieder bewusst zu werden.
Alle Mitwirkenden verzichten auf eine Gage. Die Spenden der Besucher decken die Kosten und fließen zum größten Teil an ein Kinderheim in Ruanda, das von Pierre Simons aus Kelmis geleitet wird.
Willkommen!
Weitere Infos zu Singtreffen u.a. bei Alwine Deege
www.alwine.gmxhome.de