Dorn-Breuß
mit Klangschale und Heilungsgesang
von U. Neuß
Als ich die Dorn-Behandlung und Breuß-Massage vor 7 Jahren von Helmut Koch, einem der ersten Schüler von Dieter Dorn (Begründer der gleichnamigen Therapieform) erlernte, habe ich gedacht: „Spitze, so etwas Gutes habe ich vorher noch nicht gekannt.“ Das ist auch bis heute so geblieben. Doch habe ich dem klassischen Verfahren einige Anhängsel zukommen lassen, die dem zu Begleitenden (sog. Patient) medizinischen Nutzen bringen sowie ihn tiefe spirituelle Erfahrungen machen lassen.
Im Anschluss an die Breuß-Massage, für die angewärmtes Johanniskrautöl sowie gelbes Seidenpapier in Abstimmung mit der gelben Blüte des Johanniskrauts und der gelben Farbe der Transformation (siehe auch Erzengel Gabriel) verwendet wird, erfolgt eine Klangschalenmassage, die je nach Verfassung und Befindlichkeitsstörung des zu Begleitenden auf dem Körper direkt oder in der Umgebung der inneren oder mittleren Aura schwingt. Wenn die letzten Klänge der Schale verhallt sind, erhebt sich ein leiser, zugleich kräftigender Heilungsgesang aus den alten Kulturen. Danach möge der heilungsbedürftige Mitmensch in friedlicher Umgebung Ruhe genießen können. Wenn es gewünscht ist, kann im Anschluss noch ein klärendes, liebevolles Gespräch stattfinden.
Diese Ausgestaltung des Dorn-Breuß-Verfahrens bedarf der Zeit (ca. 2 Zeitstunden) und Ruhe in friedvoller Atmosphäre. Es wird keine technische Vorrichtung, außer einer dick gepolsterten, breiten Liege, benötigt. Es ist alles, was dem zu Begleitenden geschenkt wird, authentisch in Zeit und Raum.
Angebliche Therapieblockaden wirken sich aufgrund des erweiterten Dorn-Breuß-Verfahrens wesentlich seltener als Störfaktor aus. Häufig ist es so, dass den zu Begleitenden tagelang ein Wohl- und Friedensgefühl begleitet, durch das er seine Schmerzmitteleinnahme und/ oder Traurigkeiten und/ oder Ängste reduziert.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, auf einer Weiterbildung hörte ich letztens die Bemerkung: „Das ist doch viel zu aufwendig“. Ich möchte Euch bitten, für den zu Begleitenden jeden Aufwand zu betreiben, den Ihr erlernt habt und der Euch in den Sinn kommt. Das Geschenk des Vertrauens dürfen wir ohne weiteres mit einem Lächeln und innerer Ruhe entgegennehmen. Und dazu gehört Zeit, ganz viel Zeit.
Habt keine Bedenken bezüglich Eures „Umsatzes“. Der Wert einer ruhigen Praxis spricht sich schneller und erfolgreicher herum als eine Praxis mit vollem Wartezimmer.