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Stresskinder verstehen lernen
Evolutionspädagogik erklärt kindliches Verhalten

 

Kinder die stressen, Kinder die mit ihrem Verhalten ihre Umgebung provozieren – fast schon ein alltägliches Problem im Schul- und Familienalltag. Immer wieder wird die Schuldfrage gestellt: Hat hier Erziehung versagt, hat Schule versagt? … Antworten darauf gibt es viele, doch zu Lösungen führen sie nicht.

Der Stress spiegelt sich im Verhalten – Erscheinungsbilder wie ADHS, Lese-Rechtschreib-Rechenschwäche, Aggression, Angst etc. haben ihren Ursprung in der Informationsverarbeitung unseres Gehirns.

Für die Pädagogik heißt dies: „Umdenken“, verstehen lernen warum und aus welcher Wahrnehmung heraus ein Kind sich so verhält. Es ist Zeit, die „Sprache“ der Kinder zu verstehen, ja zu verstehen, aus welcher Gehirnstufe heraus ein Kind agiert, reagiert und wahrnimmt.

Die Evolutionspädagogik bietet hier mit ihrem 7-Stufen-Gehirnmodell und entsprechenden Interventionstechniken praktische Hilfe, kindliches „Stressverhalten“ nicht nur zu verstehen, sondern auch damit umzugehen. Lösungen anzubieten. Stress nachhaltig abzubauen und Lese-/Rechtschreib- und Rechenfähigkeiten frei zu setzen.


Kleiner Exkurs in Gehirnkunde

Ein wesentliches Merkmal des menschlichen Großhirns ist, dass es asymmetrisch angeordnet ist. Bei den meisten Menschen ist es die linke Gehirnhälfte (Hemisphäre), die mit analytischen Hirnarealen ausgestattet ist: für Sprache, Feinmotorik, Detailarbeiten.

Die andere Hemisphäre (rechts) wird auch Gestalthirn genannt, weil es für handwerkliche Fertigkeiten, Raumorientierung, Kreativität und gröbere Arbeiten zuständig ist.

Jede Hirnhälfte steuert die jeweils gegenüberliegende Seite des Körpers. Hier kommen wir zur Bedeutung der Händigkeit beim Schreiben (rechts oder links?) und zur Vernetzung beider Hirnhälften im Corpus Callosum. Lernen gelingt, wenn das Potential beider Hemisphären gleichzeitig genutzt werden kann. Blockieren aber Stress oder Emotionen oder fehlende Vernetzung (z.B. durch Unfälle, Traumata, Bewegungsmangel) den Informationsfluss, können die latent (Talent!) vorhandenen Fähigkeiten nicht gezeigt werden.

So ist am Schriftbild bereits erkennbar, wenn ein Kind mit der so genannt ‚grobmotorisch’ gesteuerten Hand schreibt. Hier nützt die wiederholte Aufforderung‚ schreib doch schöner’ nichts, denn das Handwerkzeug steht nicht zur Verfügung.

Auch sind hier nicht selten die ‚Leitungen’ etwas länger (der hat aber eine lange Leitung!), weil der Informationsfluss zwischen rechter und linker  Gehirnhälfte Umwege macht, was sich auch zeitlich auswirken kann. Die Händigkeit selbst wird aber vom Individuum eigenständig festgelegt, hier darf nicht von außen verändert werden. Was ist zu tun?


Angewandte Evolutionspädagogik

Durch geübte Beobachtung des Kindes beim Lesen, Schreiben, Rechnen und sich Bewegen, können konkrete Rückschlüsse auf die Vernetzung beider Hirnhälften gefunden werden. Diese bestimmen dann den individuell erstellten Bewegungsplan. Jetzt kann das ‚Gehirn’ trainiert werden wie ein Muskel – bis in jede Altersstufe hinein.

Also: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“,
stimmt Gott sei Dank nicht!


Allerdings ist eine individuelle Bestandsaufnahme von Stressoren, Händigkeit, Dominanzen etc. notwendig. Ergibt sich hier eine sogenannte ‚Mischform’ (Gehirn und Händigkeit entsprechen nicht dem Üblichen), sind dies besonders begabte Kinder (und Erwachsene!), die auch besonders stressanfällig sind.

Lernblockaden treten vermehrt bei überdurchschnittlich intelligenten Menschen auf. Die gute Nachricht: Hinter der Blockade liegt das Talent!

Kann die Blockade aufgelöst werden, werden die Talente freigelegt. Es erfolgt eine Kompetenzerweiterung. Der Mensch kann sich wieder frei entfalten gemäß seiner besten Anlagen und Möglichkeiten, das Glück nimmt zu.


Mischformen sind stressanfälliger

Hier besteht Handlungsbedarf. Kinder mit einer Mischform der Gehirnstruktur haben einen hohen Koordinationsbedarf. Erhalten sie keine Hilfe, neigen sie zu Auffälligkeiten, z.B.:

 -    Schwierigkeiten beim systematischen Denken
 -    Schwierigkeiten im Umgang mit Regeln
 -    Rechtschreib-/Lese- und/oder Rechenprobleme



Lernberatung, was ist das?

In der Lernberatung wird unter Anwendung von Kinesiologie und Evolutionspädagogik die Blockade aufgespürt und mit einem Übungsprogramm nachhaltig aufgelöst.

Der einzigartige Erfolg dieser Methode, nach nur wenigen Sitzungen, lässt sich mit einer Metapher verdeutlichen:

„Es ist sinnvoll ein Instrument zu stimmen,
bevor wir lernen es zu spielen.
Ist das Gehirn eingestimmt, kann es ‚spielend’ Lernen !“


Birgit Hamisch
Lernberaterin mit Diplom, IPP
02507-572489 / 0151-22892648
www.triangel-havixbeck.de
Standort für die Region Aachen in Roetgen/Rott

 

 

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